Vorgeschichte

Die Hamburger Grünverwaltung hat ihr Stadtbaummanagement bereits Ende der 90er Jahre umfassend modernisiert. Die Neuausrichtung - auch der Baumkontrollen - deckte in der Folge einen erheblicher Sanierungsstau im Straßenbaumbestand auf. Dies zwang die Stadt seit Jahren, alle für die Erhaltung der Bäume vorgesehenen Gelder zu bündeln und seit 2002 sogar Nachpflanzungen temporär zurückzustellen. Nachpflanzungen erfolgten nur noch aus Sondermitteln. Über die Jahre entstanden so mehr als 2.600 Lücken.

 

Kampagne 2011

Die Bürgeraktion “Mein Baum - meine Stadt“ war die populärste Facette im 'Green-Capital-Jahr' der Hansestadt, in dem Hamburg 2011 Straßenbäume selbst gepflanzt hat. Zudem waren die Menschen aufgefordert, mit ihren Spenden mitzuhelfen, möglichst viele der verbleibenden 600 Lücken zu schließen. Bis zum Ende des Umweltjahres hatten die Hamburger rund 300.000 Euro für neue Bäume gespendet. Damit konnten 600 zusätzliche Straßenbäume gepflanzt werden.

 

Spendenmechanik

Die Internetseite Mein Baum - meine Stadt zeigt u.a. eine Karte mit allen Standorten, an denen Bäume nachgepflanzt werden können. Durch Anklicken des gewünschten Standortes öffnet sich ein Steckbrief mit Angaben wie Pflanznummer, Baumart, Spendenstand und Anzahl der Spender. Sobald mindestens 500 Euro auf einem Standort eingegangen sind, verdoppelt die Stadt die Summe und garantiert die Pflanzung.

 

Fortsetzung seit 2012

Die Baumpflanzaktion 'Mein Baum - meine Stadt' wird wegen ihres großen Erfolges auch in den kommenden Jahren fortgesetzt und damit ein fester Bestandteil der Grünunterhaltung mit Bürgerbeteiligung bleiben. Insbesondere Großspender zeigen seither ihr Interesse, sich im Rahmen der Aktion zu platzieren und ihren Teil am Erhalt der grünen Mertropole zu leisten.

 

Weitergehende Informationen:
Internetauftritt der laufenden Hamburger Kampagne
GALK-Sonderseite MBmS 2011

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