Positionspapier

Sachgemäße Handhabung beim Slacklinen zum Schutz der Stadtbäume vor Schäden

Slacklinen, Slacklining oder Slacken (hier Slacklinen) ist eine noch junge Trendsportart, die in den letzten Jahren vermehrt Zulauf findet. Beim Slacklinen bewegt sich der Sportler über ein gespanntes Band zwischen zwei festen Befestigungspunkten. Ziel ist es, über das Band zu balancieren. Dies wirkt sich positiv auf Konzentration, Koordination und Körperbalance aus und wird oft von Kletterern, Skifahrern und anderen Sportlern als Ergänzungssportart ausgeübt. Da Slacklinen nur wenig Ausrüstung benötigt, kann es sehr gut im Freien ausgeführt werden. Als tendenziell ruhige Sportart wird Slacklinen oft von Einzelpersonen ausgeübt und löst in der Regel keine Probleme mit anderen Nutzerinnen und Nutzern von Park- und Freizeitanlagen aus. Vor allem in den Städten finden sich viele mehrheitlich junge Sportler, die diese Sportart ausüben.

Als Befestigungspunkte für die Slacklines werden oft Bäume verwendet. Da bei einer unsachgemäßen Befestigung von Slacklines erhebliche Schäden an den Bäumen auftreten können, haben Gartenbauämter, der Arbeitskreis Stadtbäume der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz und die Vereinigung Schweizerischer Stadtgärtnereien und Gartenbauämter ein Positionspapier verfasst. Es richtet sich an die Slacklinesportler und an die Baumeigentümer bzw. deren Vertreter und soll als zentrales Ziel seinen Beitrag leisten, das Verständnis für die sensiblen Zusammenhänge des Baumschutzes aufzubauen und damit eine facettenreiche und respektvolle Nutzung unserer Grün- und Parkanlagen zu fördern.

Dateigröße: 4.81 MB

 

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Mehrfachgurte erhöhen Risiko für Rindenverletzung
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Gurt ohne zusätzlichen Stammschutz
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Befestigen ohne ausreichenden Baumschutz
4_leipzig100425_bauer_IMGP2182
kein ausreichender Stammschutz
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Rindenschäden aufgrund fehlenden Stammschutzes
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