Titelfoto Bewertungskriterien Doobe2006Mit der Pflanzung von mindestens fünf Bäumen einer Art beziehungsweise Sorte je Straße nehmen die Teilnehmerstädte zeitgleich eine Beschreibung des Standortes vor.

Dabei werden das Baumumfeld, die Exposition, die Pflanzweise wie Baumgrube, Baumscheibengröße und Substrat erfasst sowie gegebenenfalls durchgeführte vegetationstechnische Maßnahmen wie Belüftungs- oder Bewässerungseinrichtungen.

Anders als im Straßenbaumtest 1 hat der Arbeitskreis in Hinblick auf Pflanzenbeschaffung oder Pflanzweise auf eng gesteckte, einheitliche Vorgaben verzichtet, da mittlerweile sind neue Erkenntnisse zur Pflanzung von Bäumen und der Eignung von Substraten in entsprechende Regelwerke eingeflossen sind.

Die Versuchsbäume werden jährlich im August bis Mitte September bonitiert. Nach jeweils fünf Jahren schließen Gesamtauswertungen an.

 

Die Bonitierung berücksichtigt u.a. die nachfolgenden Parameter:

  • Zum Gesamteindruck werden das Anwachsen, die Kronenform (säulenförmig, rundkronig, kegelförmig) und Kronendichte (locker, mittel, dicht), Blütenbesatz, Fruchtfall, Blattaustrieb, Blattfall und Blattschäden dokumentiert.
  • Bei den Wuchseigenschaften sind es der Stammumfang in 1 m Höhe, die Wuchsform (straff, aufrecht, überhängend, hängend), der Terminal- und Triebzuwachs.
  • Besonderes Augenmerk gilt dem Befall mit Schädlingen, dem Auftreten von Krankheiten sowie Frostschäden, Hitze- und Trockenheitsschäden.
  • Weiter werden der Pflegeaufwand, z.B. das Wässern, der Schnittaufwand, insbesondere der Lichtraumprofilschnitt, oder - falls erforderlich - das Stäben, das Auftreten von Windbruch, Wurzelausläufern oder Dornen, Fruchtfall und Honigtauabsonderungen aufgenommen.

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