Titelfoto Rueckblick Tilia cordata Rancho 1994

Auf Initiative des Arbeitskreises Stadtbäume der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz sind Ende der 70er Jahre die praxisbezogenen GALK-Straßenbaumtests in Deutschland ins Leben gerufen worden. Sie sollen fundierte Aussagen über die Eignung bestimmter Baumarten und Baumsorten für ihre Verwendung als Straßenbäume ermöglichen und die Fortschreibung der GALK-Straßenbaumliste unterstützen. Anfang der 1990er Jahre hat sich die GALK für erste städteübergreifende Testreihen entschieden.

Da Feldversuche überwiegend regional begrenzt vorgenommen werden, können unterschiedliche klimatische Voraussetzung so nicht ausreichend berücksichtigt werden und Aussagen über die Eignung von Bäumen an Straßenstandorten sind nur eingeschränkt möglich. Die Versuchsbäume der GALK-Straßenbaumtests werden deshalb in den Teilnehmerstädten des Arbeitskreises Stadtbäume aufgepflanzt und wachsen damit unter verschiedenen klimatischen Bedingungen des gesamten Bundesgebiets.

Der erste Straßenbaumtest startete im Jahr 1994 mit insgesamt 13 verschiedenen Baumarten und Sorten und lieferte 2005 und 2015 mit seinen 10- und 20-Jahres-Bewertung der Bäume wichtige Langzeiterkenntnisse. Die Pflanzung erfolgte unter definierten Bedingungen und die am Test beteiligten Grünflächenämter bewerteten die Bäume nach festgelegten Erhebungsparametern. Die Einzelbewertungen aus insgesamt acht Teilnehmerstädten werden an dieser Stelle ausführlich vorgestellt.

Im Winter 2004/2005 haben die Teilnehmerstädte parallel mit dem zweiten Straßenbaumtest begonnen, in dem nun eine größere Zahl weiterer Baumarten und Baumsorten untersucht werden. Die deutsche Baumschulwirtschaft und das Bundessortenamt wurden im Vorfeld eingebunden, um die Auswahl abzustimmen und die Verfügbarkeit abschätzen zu können.

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