Das GALK-Präsidium hatte in seiner Sitzung am 15. Februar 2014 beschlossen, einen neuen Arbeitskreis Stadtentwicklung zu gründen und die Leitung Heiner Baumgarten aus Hamburg übertragen. Das konstituierende Treffen fand am 9. Mai in Frankfurt mit zunächst sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus sechs Städten statt. Sechs weitere Städte hatten die Mitarbeit in dem AK angekündigt.

Angesichts der immer größer werdenden Bedeutung von Freiräumen und insbesondere von Grünflächen in der Stadt soll sich dieser AK mit möglichen und notwendigen Strategien für die Freiraumentwicklung in den Städten befassen, die dafür notwendigen Instrumente und Strukturen für die Grünflächenämter entwickeln und als Arbeitshilfen, Positionspapier oder Beispielsammlung zu Verfügung stellen.

Grundlage soll die Auswertung von Erfahrungen in den Städten sein, die gekoppelt mit aktuellen und künftigen Anforderungen an städtische Freiräume und Grünflächen Handlungsoptionen aufzeigen, die sowohl für wachsende als auch für schrumpfende Städte entwickelt werden sollen.

Dringend notwendig ist die Aufarbeitung zukunftsfähiger Strategien, weil

  • sich die Lebens- und Freizeitgewohnheiten in der Stadt ändern durch eine zunehmend multikulturellere Bevölkerung, zunehmendem Anteil von Single-Haushalten oder steigendem Anteil älterer Menschen
  • qualitativ hochwertige Angebote in den Bereichen Freizeit, Freiraum und Grün- und Naturflächen zunehmend Bedeutung gewinnen bei Standortentscheidungen von Unternehmen oder qualifizierten Mitarbeitern
  • die Bedeutung der Frei- und Grünflächen beim Stadtmarketing steigt (der Besucher erlebt eine Stadt primär über den Freiraum)
  • im Zusammenhang mit dem Klimawandel konsequente Grünstrukturen in einer Stadt erhalten und neu entwickelt werden müssen

Nach einem ersten Austausch über die Situation und die Tendenzen in den im erste Treffen im AK vertretenen Städten kristallisierten sich vier Schwerpunkte heraus:

  • Erarbeitung von Grundlagen für Strukturplanungen und Entwicklungskonzepte
  • Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit
  • Stadtgrün und Klimaschutz
  • Entwicklung von Richt- und/oder Versorgungswerten

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