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Die Qualitäten von Grünanlagen der 1950er- und 1960er-Jahre neu entdecken

Am 14. September 2015 fand im Neuen Rathaus von Hannover die Auftaktveranstaltung des Forschungs- und Vermittlungsprojektes 'Nachhaltig gut - das Stadtgrün der Nachkriegsmoderne. Qualitäten öffentlicher Grünanlagen der 1950er- und 1960er-Jahre erkennen und kommunizieren' statt. Dort stellte die Forschungskooperation aus GALK-AK ‚Kommunale Gartendenkmalpflege', TU Berlin und ‚Bund Heimat und Umwelt' ihr Konzept vor und diskutierte mit Fachleuten aus Grünverwaltungen und Denkmalinstitutionen, Freiberuflern und Hochschulangehörigen die ersten Arbeitsergebnisse.

Nun soll es losgehen mit dem Entdecken und Erfassen: Eine breit angelegte Erhebung soll einen Überblick über die kommunalen bzw. öffentlich zugänglichen Grünanlagen der Nachkriegsmoderne mit ihren typischen Gestaltungsmerkmalen geben. Eine vom Forschungsteam zusammengestellte Broschüre mit markanten Zeichnungen und Beschreibungen der damals typischen Formen, Materialien und Ausstattungen öffentlicher Grünanlagen hilft bei der Einordnung, so dass der zugehörige Erfassungsbogen vor Ort mit wenig Zeitaufwand ausgefüllt werden kann.

Veranstaltungen zur Einstimmung auf das Projekt und zur Einführung in die Erfassungsmethode mit anschließend praktischer Erprobung der Fragebögen in typischen Grünanlagen aus dieser Zeit finden in verschiedenen Regionen Deutschlands statt. Die nächsten werden am 7. Oktober 2015 in Fürth und am 12. Oktober 2015 in Darmstadt angeboten.

Die Materialien (Broschüre und Fragebögen) können zudem angefordert werden bei:
  • TU Berlin, Institut für Stadt- und Regionalplanung
  • Fachgebiet Denkmalpflege, Sekr. B 3
  • Hardenbergstr. 40a, D-10623 Berlin
  • E-Mail: nachhaltig.gut@denkmalpflege.tu-berlin.de
Sie werden zusätzlich online bereitgestellt:
www.denkmalpflege.tu-berlin.de/denkmalpflege/menue/forschung/nachhaltig_gut/


  Text und Foto wurden der Redaktion von der TU Berlin, Institut für Stadt- und Regionalplanung,
  Hardenbergstr. 40a, D-10623 Berlin überlassen.                             redaktion galk.de, 26.09.2015