Klimaanpassungsstrategien wirken am effektivsten über das Grün in der Stadt

Zu den wesentlichen Folgen des Klimawandels zählen u.a.:

  • Deutliche Zunahme von Hitzetagen und Tropennächten, also insgesamt eine Erhöhung der sommerlichen Temperaturbelastung vor allem in Städten.
  • Zunahme von Starkregenereignissen mit einem hohen Schadenspotential.
  • Veränderung der Vegetation, insbesondere des Spektrums an Bäumen, das als Straßen- und Parkbaum verwendbar ist, auch vor dem Hintergrund eines erhöhten invasiven Schädlingsbefalls beim Altbaumbestand.

Für eine nachhaltige Entwicklung der Städte sind Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel unabdingbar:

  • Stärkere Berücksichtigung klimatischer Aspekte in der Stadtplanung durch Freihalten von Frischluftschneisen und Kaltluftentstehungsflächen.
  • Beschattung großer versiegelter Flächen zur Minderung der Aufheizung dieser Flächen und der nächtlichen langwelligen Abstrahlung. Hier sind vor allem auch Verkehrsflächen zu betrachten, deren Anteile an den Gesamtflächen der Städte durchaus bei bis zu 20 % liegen können.
  • Schaffung sogenannter blau-grau-grüner Infrastruktur zur Minderung des Schadenspotenzials vor allem bei Starkregenereignissen.

Am Ende könnte die Entwicklung grau-grüner Infrastruktur stehen, die einerseits wesentlichen Einfluss auf die Resilienz der Städte und Regionen gegenüber den Klimawandelfolgen haben kann, als auch eine Vernetzung von Bau-, Grün- und Wasserflächen zu einem gesamtstädtischen System, die soziale Infrastrukturen im öffentlichen Raum unterstützt.

Forderung: Die Grünflächenämter müssen bei der Erarbeitung und Umsetzung von Klimaanpassungsstrategien über die grüne Infrastruktur unterstützt und gefördert werden.

Schwerpunkte Arbeitskreis Ausbildungswesen

Bundestagungen zur Gärtnerausbildung
Jährliche Bundestagungen zur „Gärtnerausbildung in Kommunen“

Diese Tagung soll die Qualität der kommunalen Gärtnerausbildung sichern.

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