Landschaftsarchitekturpreis Berlin–Brandenburg gestartet
Der bdla-Bundesverband vergibt seit 1993 alle zwei Jahre den Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis. Seit 2004 loben auch bdla-Landesverbände regionale Landschaftsarchitektur-Preise aus. Mittlerweile prämieren sechs regionale Preise die herausragenden Projekte in ihren Städten und Gemeinden und vermitteln vor Ort die gesellschaftliche Bedeutung von qualitativ hochwertiger Landschaftsarchitektur.
Mit dem neuen Berlin–Brandenburgischen Landschaftsarchitektur-Preis begibt sich der Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen (bdla) auf eine Reise in die Region. Im Fokus stehen Parks, Gärten, Plätze und Landschaften, die Lebensqualität schaffen, wo Klimaanpassung gelingt und gesellschaftlicher Zusammenhalt wächst – auf dem Land wie in den Städten.
„Höchste Zeit, dass die Landschaftsarchitektur mit einem regionalen Preis in Berlin und Brandenburg eine eigene Bühne bekommt. Wir freuen uns auf die Stars in der Manege – ob Newcomer oder All-Time-Favourite: Es werden inspirierende Projekte zu sehen sein“, sagt Lioba Lissner, Vorsitzende des Landesverbands Berlin-Brandenburg im Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen.
Die Auslobung für den Berlin-Brandenburgischen Landschaftsarchitektur-Preis startet am 1. Februar, Einreichungen sind bis 31. März möglich.
Die Preisverleihung folgt am 27. August 2026 in den feldfünf Projekträumen im Metropolenhaus in Berlin-Kreuzberg und ist verbunden mit einer Ausstellung in den Projekträumen.
Gesucht sind nicht nur beindruckende Vorzeigeprojekte, sondern auch anregende Entwürfe, Interimsstadien, unkonventionelle Experimente und Ideen abseits der Trampelpfade. Willkommen sind Wagnisse ebenso wie Teilerfolge und Impulse, die Wege in eine zukunftsfähige Planung zeigen. Denn Landschaftsarchitektur entfaltet ihre Wirkung oft nicht im großen Wurf, sondern im Alltag, im Aushandeln und im gemeinsamen Ringen um bessere Orte.
Ausgezeichnet werden Low-Budget-Projekte ebenso wie große Vorhaben, leise Eingriffe ebenso wie sichtbare Statements. Entscheidend ist nicht Perfektion, sondern Wirkung, Mut und Haltung.
Der neue Preis macht sichtbar, wie Landschaftsarchitektur Handlungsspielräume eröffnet: Für mehr Zusammenhalt, für neue ästhetische Antworten auf Klimakrise und Artensterben, für technische Findigkeit und Rückgrat im Planungsalltag.
Vom Dorfplatz bis zum Dachgarten, von Baumpflanzung bis Regenwasserspeicher, von Kinderspielplatz bis Gewerbehof, vom Klimawäldchen bis zum Ministeriumsgarten. Ob gebaut, umgebaut, gepflegt, gemeinsam erstritten oder neu gedacht. Es zählt, dass Mensch und Umwelt davon profitieren.
Teilnahme und Teilnehmende
Einreichen können nicht nur Planungsbüros, sondern alle, die an guten Freiräumen beteiligt sind oder sie möglich gemacht haben. Nachbarschaften, Kommunen, Initiativen, Vereine, Wohnprojekte, Verwaltungen oder Bildungseinrichtungen, vorausgesetzt Landschaftsarchitekt:innen oder bdla-Mitglieder sind in das Projekt eingebunden.
Gewürdigt werden sollen Projekte in den Kategorien „Gemeinsam statt einsam“, „Kollaborationen“, „Neue Ästhetik“, „Nachhaltigkeit“, „Rückgrat“, „Technisch versiert“ und „Kiez und Provinz“. Außerdem gibt es einen Publikumspreis. Die Jury ermutigt ausdrücklich, auch Projekte einzureichen, die unbequem sind, klein erscheinen oder vielleicht nur in Teilaspekten überzeugen.
Alle Informationen zum Neuen Landschaftsarchitekturpreis Berlin–Brandenburg sind ab 1.02.2026 zusammengefasst unter https://www.bdla.de/de/landesverbaende/berlin-brandenburg/nachrichten/5714-neuer-landschaftsarchitekturpreis-berlin-brandenburg.
Auslober und Kontakt
Lioba Lissner (V.i.S.d.P.:)
Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen
Landesverband Berlin-Brandenburg e. V.
Schützenstraße 6, 15749 Mittenwalde
www.bdla-bb.bdla.de

